PRESSE zu "Wilde Detektive"

VOM AUFFINDBAREN DES UNAUFFINDBAREN
Der Landbote, 28. August 2008 / Stefan Busz

Es ist ein überaus charmanter Theater-Spektakel-Abend geworden, mit viel sehr schöner Musik, mit Ringelrosen und Wechseischritt. Und doch ist «Wilde Detektive» ein richtiges Stück, also Theater pur, von der Besinnung auf die Anfänge einer Truppe bis zu ihrer momentanen Besinnungslosigkeit. ...wunderliche Dinge kommen zum Vorschein: Lieder von Totentänzen zum Beispiel oder eine Tonbandspule. Oder auch ein Kater... Auch wenn es in Richtung Party geht, gilt noch immer das Wort aus den Anfängen: Mass & Fieber machen zusammen Theater und Kunst, um sich und die Menschheit zu erfreuen. Ja, so hoch muss man schon greifen, um davon zu berichten, dass «Wilde Detektive» einfach sehr, sehr schön war.
 
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SURREALE PARTY UND COUNTRY-SEHNSUCHT
NZZ-ONLINE, 27. August 2008

Was die Gruppe Mass & Fieber am Abend im Club bietet, wirkt wie von einem anderen Stern und ist doch ein Heimspiel. Das neunköpfige Kollektiv... zieht die Geschichte ihrer künstlerischen Entwicklung durch den Kakao und macht sich auf eine (pseudo-)dokumentarische Suche nach den Gründen, wieso das Projekt «Wilde Detektive» nicht zustande gekommen ist. Die Geschichte mündet in einer surrealen Party in einem Haus von traumhaft reichen Menschen, die der Gruppe die Armseligkeit ihres Theaterprojektes vor Augen führt: Die Wirklichkeit ist unausdenkbar und lässt die Kunst immer wieder weit hinter sich. Der sogenannte Club-Abend, eigens fürs Theaterspektakel produziert, gibt den Mitgliedern vor allem Anlass zum Musizieren, welches mit viel Country-Sehnsucht, lieblichen Background-Chörli und schnörkellos-subtilen Arrangements viel zur Kurzweil des Abends beiträgt.