DAS MANIFEST

Vereint in dem Glauben, dass die Welt, in der wir leben, nur Schein und Trug ist, der trübe Abglanz einer Welt, die unsere wahre Heimat ist und das Zentrum all unseres Sehnens und Begehrens bildet, wird die Mesmeric Society Tombstone zum Abschluss ihres Feldkongresses auf der Expo Hannover einmal mehr die Frage der Fragen stellen, eine Frage, die sich an die Gefährten drüben, in der ursprünglichen und eigentlichen Heimat richtet, nämlich:

"Wo ist das Portal, das uns in unsere wahre Heimat zurückführen kann?"


Manche sprechen von einer Landschaft der Seele, andere von der Welt hinter der Welt, die bisweilen in der Augenblicklichkeit eines Wimpernschlags aufscheint, wieder andere zitieren die Dichter, die Bilder entworfen haben von dem, was uns als Ahnung innewohnt. Was ist der Rattenfänger von Hameln anderes als der Bote, der durch eine Öffnung zwischen den Welten passieren konnte? Und wenn E.T.A. Hoffmann in "Nussknacker und Mäusekönig" einen Schrank beschreibt, durch dessen Rückwand man in eine phantastische Landschaft gelangt, was meint er anderes als ein solches Portal nach "Drüben"? Nicht zu vergessen, die Sage von Hamed dem Meisterdieb, der mit seinen Gefährten Mehmet und Zaide aus der arabischen Wüste nach Tombstone Arizona entrückt wird und dort den Alhambra-Saloon eröffnet - wodurch der Name Alhambra zum Synonym für eine Schleuse in einen geheimen, geschützten Raum geworden ist.

Wir, die Mitglieder der Tombstone Mesmeric Society, sind davon überzeugt, daß es diese Tore zu den Welten hinter der Welt gibt. In jenem Drüben erkennen wir unsere wahre Heimat, und unser ganzes Streben bleibt darauf hingerichtet, das Portal, die Schleuse, die Schwelle, zu finden, durch die wir dorthin gelangen können.

Wir wollen zurück. Und das regelmässige Stattfinden unseres Feldkongresses verfolgt den einzigen Zweck: Aus unserer Gemeinschaft einen Empfänger zu bilden, der in Syntonie mit den Sendern von Drüben vibriert, und einmal mehr die Frage der Fragen zu stellen, die Frage -