Bericht über unser Gastspiel in Teheran

Tagesanzeiger vom 5. Februar 2013

Die Presse in Teheran (Auswahl) im Januar 2013:

http://www.theater.ir/fa/news.php?id=32840

http://www.theater.ir/fa/reviews.php?id=32740


http://www.jamejamonline.ir/newstext.aspx?newsnum=100771073850

Kulturplatz (Schweizer Fernsehen) über TELL/ZAHHAK am 15. August 2012:

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=0b40a04f-faff-49af-bd73-a041816583fd

Swiss Info (SF Webfernsehen) über TELL/ZAHHAK am 1. August 2012:

http://www.youtube.com/watch?v=lAi2hNTygVg

TELL/ZAHHAK in Radio und Presse:

SWR-Bericht über das Teheran-Gastspiel (Reinhard Baumgarten) am 25. Januar 2013

Radio DRS Themenmorgen am 15. November 2012: "Das Theater mit Tell"

Schöner Beitrag über Tell/Zahhak von Kaa Linder
Den ganzen Themenmorgen oder auch nur den Tell/Zahhak Bericht hier zum Hören oder Runterladen:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/kontext/5005.sh10248415.html

Theater Heute: Daniele Muscionico berichtet in der Ausgabe von Oktober 2012 von TELL/ZAHHAK.

Der Artikel ist eine Erweiterung des Textes unten. Anlesen und Kaufen unter:
http://www.kultiversum.de/Theaterheute/Chronik-Altdorf-Tellspiele-Altdorf-Tellspiele.html

Die ZEIT / Schweizer Split / 02. August 2012

Paul Stänners Feature über die Tellspiele "Tell Us" bei SWR2 am 26.8.2012

Hier als PDF-Manuskript der Sendung (Text zu Tell/Zahhak ab Seite 26)

 

Bericht von Beat Vogt für Echo der Zeit / DRS1 am 18.7.2012

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10233944.html

 

DRS2 gleich 2x zu TELL/ZAHHAK am 22.8.2012

Zu den Podcasts hier:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/kontext/5005.bt10238015.html

und hier:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/kontext/5005.bt10238025.html

"Heldenentsorgung"

Ist Roger Federer ein Held oder einfach nur der beste Tennisspieler aller Zeiten? Was macht Helden aus? Braucht es die überhaupt? Um diese Fragen kreist «Tell / Zahhak», ein Mythentausch der Theatergruppen Don Quixote aus Teheran und Mass & Fieber aus der Schweiz: Auf Kickboards ziehen die Schweizer in den Krieg gegen Zahhak, den Despoten aus dem iranischen Nationalepos. Das packt. Und die Iraner weisen uns darauf hin, dass unser Nationalheld Tell für seine Tat das Wohl seiner Familie riskiert. Deshalb erhält er diesmal auch den Laufpass von seiner Frau Hedwig. Das ist klug. Am Ende werden wir Tells Fragwürdigkeit in allen Helden entdecken: Supermänner wie er sind Antidemokraten, die das Prinzip der Gleichheit infrage stellen. Mit dieser Einsicht werden wir in den «Garten der Helden» entlassen, eine Open-Air-Installation, in der man mit den Ensembles Tee trinken und Heldenquartett spielen kann; es gibt eine Heldengalerie und ein Zelt, in dem man auf einem Zettelchen - heimlich - den Namen seines Heroen hinterlassen kann. Jeder dieser Namen steht für etwas Unerledigtes, denn bei Helden suchen wir etwas, was wir selbst nicht leisten können. Vielleicht verehren wir deshalb Roger Federer, Hedwig oder Wilhelm Tell.

Züritipp am 15.8.2012: Iran, Ungarn, Schweiz. Andreas Tobler über Tell/Zahhak
http://www.zueritipp.ch/home/home/Iran-Ungarn-Schweiz/story/12341112/

"Eine heroische Reise"

"Interkulturelle Theaterprojekte sind momentan ja ohnehin schwer angesagt, doch die Zusammenarbeit der Schweizer Gruppe „Mass & Fieber“ mit dem iranischen Theater “Don Quixote“ kratzt weder am ethisch-moralischen Ego ihrer Zuschauer, noch proklamiert sie ein politisches Statement. Mit “Tell / Zahhak“ graben sie nämlich viel tiefer, rütteln an den Grundfesten jeder Volksidentität und decken so überraschende Parallelen auf. Das Konzept ist dabei so einfach wie bestechend: Die Iraner interpretieren die Geschichte des Schweizer Volkslieblings Wilhelm Tell, und die Schweizer erzählen die Geschichte des Despoten Zahhak aus dem persischen “Buch der Könige“."

www.nahaufnahme.ch, 24.8.2012: Apfelschuss und Schulterschlangen. Lisa Letnansky
http://www.nahaufnahmen.ch/2012/08/24/mass-fieber-don-quixote-tell-zahhak-zurcher-theaterspektakel-landiwiese/print/ oder als PDF

"Ein brillantes Theaterprojekt."

"...Jetzt könnte man es sich sehr einfach machen und den Tell als fragwürdige Heldenfigur abtun, die wir nicht verehren und die daher auch nichts mehr mit uns zu tun hat. Doch damit verkennt man die Grundstruktur, die hier am Beispiel Tells offengelegt wird. Denn heimlich verehren wir doch alle Helden, bewundern einen unerreichbaren Popstar, einen Philosophen, eine Künstlerin, einen Sportler oder eine Politikerin. Und all diesen Helden haftet etwas zutiefst Fragwürdiges an... Helden sind nun mal keine Menschen wie du und ich."

"Das Land unserer Kinder neu erfinden: Die zwei Off-Theatergruppen haben ihre Forderung grad selbst umgesetzt."

Tagesanzeiger, 30.7.12: Von Nationalheld zu Nationalheld: Tell und Zahhak treffen sich in Altdorf. Andreas Tobler

"Clever und unterhaltsam"

Der von einer verehrungswürdigen und dabei reichlich schrillen Kuh namens Barmayeh (Nicole Steiner) grossgezogene Feridun (David Berger) erklärt dem Drachenkönig den Krieg. Für Feriduns Verbündeten, den Schmied Kaveh als Vertreter des Volkes, gibt es in diesem Kampf der Könige bald keinen Platz mehr - ein offensichtlicher Unterschied zur «Tell»-Erzählung. 

Zentralschweiz am Sonntag / SDA, 28.8.12: Tell im orientalischen Outfit. Serge Kuhn

"...eine der fruchtbarsten interkulturellen Begegnungen, die auf Schweizer Bühnen der letzten Jahre zu sehen waren"

Hedwig Tell steigt aus dem Tschador wie aus einem Zelt, das unsere Gebirgsinfanteristen am Gotthard benützen, blitzt ihrem Mann, der sich nach dem Gesslermord wieder an seine Familie erinnert, verächtlich ins Gesicht - und lässt ihn stehen. Kleiner Tell, was nun? Ja, so kann es gehen, wenn unser Nationalheld in die Hände der iranischen Gruppe Don Quixote gelangt; doch nicht minder frivol erledigen die furiosen Darsteller der Schweizer Truppe Mass & Fieber das Tell-Gegenstück ihrer Kollegen, den Schmied Kaveh. Niklaus Helbling - wahrscheinlich der konstruktivste Helden-Verächter des freien Schweizer Theaters - inszeniert den mythischen Freiheitskämpfer als Pausenclown. Urkomisch ist das, urtraurig auch und dabei unerhört wirkungsmächti

NZZ am Sonntag, 5.8.12: Hedwig geht. Daniele Muscionico

"Eine verblüffende Umdeutung... überbordendes Theater."

Dann - der Kontrast könnte nicht stärker sein - trampelt ein baseldytsch parlierender Dummer August auf die Bühne (Dominique Müller), stellt Gesslers Tod fest und verhandelt in einem Intermezzo von nahezu shakespearescher Anmutung interkulturelles Verständnis als komisches Entré. Der Clown, zeigt sich, ist kein anderer als Schmied Kaveh, der in der Sage den Aufstand gegen den üblen König Zahhak anzettelt...

NZZ, 30.7.12: Mythentausch bei den Altdorfer Tellspielen. Andreas Klaeui.
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buehne_konzert/mythentausch-bei-den-altdorfer-tellspielen-1.17415380

"Beide Tellprojekte haben viel gewagt und viel gewonnen – und sind als westöstlicher Mythenaustausch erst noch klug ineinander verzahnt."

Vor allem zahlt der iranische Tell den blutigen Preis der Freiheit wie sein Vorbild: mit dem Misstrauen der Gattin. Ihre Liebe stirbt an dem Tag, als Tell den Pfeil auf seinen Sohn richtet. Mit einer Ehefrau schlägt sich der arabische König Zahhak (Silvester von Hösslin) nicht herum, wohl aber mit bösen Engeln...

Basler Zeitung, 31.7.12: Universalhelden an den Tellspielen. Stephan Reuter


"Das Ergebnis weitet den Blick auf das Heldentum."

DRS2 aktuell am 28.7.12
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/drs2aktuell/2643.bt10235150.html


"Und manchmal schauen sich die Helden über die Schulter... ein feines Projekt."

Immer am Rand aber bleibt Hedwig (Mina Doroudian). Nie wird sie die Bühne betreten, wo sich die Männer produzieren. Aber die Frau fügt dann alles, was im Teil-Spiel in Teile zerfällt, zu einem neuen Stück zusammen. Pfeil und Apfel werden in ihrer Hand zu einem Zeichen der Anmassung eines Helden. Am Schluss wird die Hedwig ihren Teil verlassen, die Wege gehen auseinander. «Teil» aus iranischer Sicht ist das Passionsspiel einer Frau.

Der Landbote, 30.712: Verbindende Wege und ein Abgang. Stefan Busz

"Skurril, bunt, laut und dämonisch"

Beim zweiten Teil dann der Bruch: Der dritte, Teil entführt das Publikum von der Tribüne in den «Garten der Helden». In der begehbaren Installation wird das Thema des gemeinsamen Projekts, der Heidentausch, noch einmal deutlich - und zeigt dessen enorme Reichweite - von Urner Sagen auf Deutsch und Farsi, einer riesigen Bergkulisse von Uri in den Iran bis hin zum gemeinsamen Spiel eines eigens kreierten Helden-Quartetts. Damit wird der «Garten der Helden» zum Begegnungsort :der Kulturen. Nicht nur zwischen den Schauspielenden aus dem Iran und aus Zürich, sondern auch zwischen Publikum und der Darbietung.

Urner Wochenblatt, 29.7.12: Der Mythentausch ist gelungen. Carmen Epp
http://www.urnerwochenblatt.ch/aktuelle_ausgabe/nachrichten_details.asp?id=8843&url_back=nachrichten.asp?seitenreferenz=8

NZZ mit Hintergründen zur 'Figur von ZAHHAK (Vorbericht)

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buehne_konzert/der-iraner-zahhak-trifft-auf-tell-1.17400252


Kleiner Vorbericht über TELL/ZAHHAK in Radio DRS - Echo der Zeit

http://pod.drs.ch/mp3/echo-der-zeit/echo-der-zeit_201207181845_10233933.mp3

Urner Zeitung über TELL/ZAHHAK (Vorbericht)

http://www.urnerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/uri/Iraner-verordnen-Tells-Frau-einen-Tschador;art97,186766


Urner Wochenblatt über TELL/ZAHHAK (Vorbericht)

http://www.urnerwochenblatt.ch/start.asp?level=2


TEHRAN TIMES vom 24. Juni 2012

Vorankündigung als PDF


NZZ am SONNTAG vom 20. Mai 2012

Vorankündigung als PDF

Züritipp Bild vom 7. Februar 2013

Zahhak in der iranischen Presse