MASS & FIEBER

Bambifikation

Plastikmenschen schauen dich an

Bambifikation

Premiere

Katakombe Zürich – 30. Januar 1999

Koproduktion

Theater an der Winkelwiese Zürich

Kurzbeschreibung

Ein rehkranker Abend von Niklaus Helbling und Martin Gantenbein. ´BAMBIFICATION is the mental conversion of Flesh-and-blood living creatures into cartoon characters possessing bourgeois Judeo-Christian attitudes and morals.ªSo definierte 1991 Douglas Coupland diesen merkwürdigen Vorgang: die Verwandlung von Menschen in niedliche, rechtgläubige Rehe.

BAMBIFIKATION ist ein Themenabend im Kinderzimmer. Fabienne Hadorn, Markus Schönholzer und Bo Wiget sind drei Geschwister aus Langenthal, die sich auf eine assoziative Reise durch die Rehgebiete begeben. Eine Pyjama-Party, eine Prärie-Fahrt, ein Pop-Konzert, ein Öko-Vortrag.

BAMBIFIKATION entsteht aus der Einsicht und Erfahrung, daß Hoch- und Populärkultur nicht mehr zu unterscheiden sind, bzw. ihre Unterscheidung unfruchtbar ist. Bambi, das niedliche Plastikreh, ist das Epizentrum einer Sammlung von Texten, Szenen, Videos und Liedern, die im Sinne eines unterhaltsamen, theatralisch-musikalischen Essays die offensichtlichen und sichtbaren Verbindungen zwischen Kulturpessimismus und Pop-Fröhlichkeit, Warenwelt und apokalyptischer Paranoia herstellt. Dazu dient der Abend der Erprobung theatralischer und musikalischer Mittel, die jenseits der konventionellen Regie-Textinterpretation neue Wege der inhaltlichen Auseinandersetzung eröffnen.

Die Zusammenarbeit von Martin Gantenbein und Niklaus Helbling ist die Fusion der experimentellen freien Musik-Szene Zürichs mit der Produktionserfahrung des Hamburger Stadttheaters. Handwerkliches und künstlerisches Know-How in literarischer und musikalischer Arbeit ergänzt sich auf neuem, „unsicherem“ Terrain.

Cast & Crew

Fabienne Hadorn: Bambi
Markus Schönholzer: Hase
Bo Wiget: Blue
Dirk Thiele: Frou Frou

Konzeption/Regie: Niklaus Helbling
Konzeption/Musikalische Leitung: Martin Gantenbein
Bühne/ Licht: Dirk Thiele
Kostüme: Regula Neeracher
Choreographische Mitarbeit: Salome Schneebeli
Videos: Andreas Senn
Videoschnitt: Joy Wagner
Songarrangements: Martin Gantenbein, Markus Schönholzer, Bo Wiget
Technik: Marco Bürkli Vils, Lea Schaltenbrand
Graphik: Markus Haupt
Photos: Bernhard Fuchs

Spieldaten

29. Februar 2000: Bambibeastical im Art Theater Köln
24. bis 26. Februar 2000: Kammerspiele Düsseldorf
22. und 23. Februar 2000: Junges Theater Bremen
20. Februar 2000: Leipzig
15. bis 19. Februar 2000: Sophiensäle Berlin
11. Januar 2000: Theater am Gleis Winterthur
11. bis 21. November 1999: Impulse-Festival Nordrhein-Westfalen: 16.11.: Theater im Ballsaal Bonn; 17.11.: Festspielhaus Recklinghausen; 18./19.11.: Werkhof Hohenlimburg Hagen; 20.11.: Prinz Regenten Theater Bochum; 21.11.: Theater Fletch Bizzel Dortmund; 22.11.: Hundertmeister Kulturzentrale Duisburg; 23.11.: Kammerspiele Düsseldorf; 27.11.: Stadthalle Mülheim
(Bambi gewinnt den Impulse-Preis und den Publikumspreis Mülheim)
30. und 31. Oktober 1999: AAK im E-Werk Freiburg i.Br.
5. bis 9. Oktober 1999: Fundbureau Hamburg
3. Oktober 1999: Theaterhaus Hildesheim
2. Oktober 1999: Expocafé Hannover
20. bis 23. August 1999: Zürcher Theater Spektakel
(nominiert für den ZKB-Förderpreis)
19. August 1999: Teilnahme bei der Präsentation für den Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz in Schaffhausen
(Bambi gewinnt einen der IBK-Förderpreise)
18. Mai 1999: Festival Schweiz in Stuttgart
10. Mai 1999: Auawirleben! im Schlachthaus Bern
25., 26. und 28. Februar 1999: Fundbureau Hamburg
4. bis 19. Februar 1999: 10 Vorstellungen in der Katakombe Zürich in Koproduktion mit dem Theater an der Winkelwiese Zürich
30. Januar 1999: Premiere in der Katakombe Zürich in Koproduktion mit dem Theater an der Winkelwiese Zürich

Pressestimmen

BAMBIFIKATION
– produziert vom Deutschlandradio Berlin unter der Regie von Katrin Moll und den Autoren, führt auf wunderbare Weise vor, was alles passieren könnte, wenn man nichtsahnend das Radio einschaltet. … Atemlos berichtet der Zusammenschnitt in Spielszenen, Tonbandstimmen und Gesangseinlagen davon, wie die rehschlanke Indianerprinzessin Pocahontas für eine Weile Frieden zwischen roten und weißen Männern stiftete, dass Bambi eigentlich ein Junge war und was wohl geschehen wäre, wenn er auf dem Walfänger des Kapitän Ahab angeheuert hätte. „The whole world loves Bambi, but the forest strikes back.“ Das kann nur auf eine Weise enden: k.o. durch Karaoke. „Merci Vielfalt“ seufzt der bambifizierte und Reklame-infiltrierte Zuhörer. Schöner und ergriffener ist man vor dem Radio lange nicht mehr zu Boden gegangen.
FAZ, 16. Januar 2001, Frank Kaspar

Das Reh als roter Faden:
– Darauf ist Verlass. Auf mehr nicht. Alles ist bunt, alles ist Pop und Rock, bis der Albtraum immer mehr durchbricht. Es macht so viel Spaß, dass es schmerzt.
Rheinische Post, 26. Februar 2000, Andrea Militzer.

Was Frontfrau Fabienne Hadorn
– und ihre Kollegen Markus Schönholzer und Bo Wiget in knapp zwei Stunden BAMBIFIKATION abziehen, ist Teenie-Hysterie und Pseudo-Pathos auf höchstem Niveau. Keine liebliche Erinnerung aus frühen Tagen bleibt unzerschlagen.
LVZ 18. Februar 2000, Michael Freundt.

BAMBI-EPIDEMIE BREITET SICH RASANT IN DEN SOPHIENSÄLEN AUS
Schlagzeile Berliner Morgenpost, 17. Februar 2000 

Auch als Verwandte der Prostituierten
– Josefine Mutzenbacher wird Bambi vorgeführt, die der Wiener Schriftsteller Felix Salten ebenso erfand wie das gescheckte Spring-im-Wald. Breitbeinig, mit Lederjacke und auf italienisch geht die jung, begnadete Komödiantin Hadorn der Frage nach, ob Bambi vielleicht ein Junge sei. Und führt in einer hinreißenden Nummer vor, zu welch ekligem Super-Macho sich das niedliche Tierchen dann entwickelt haben könnte… So leicht kann Theater sein, und so gut, nicht aus Plastik, aber ganz aus Kunst-Stoff.
FAZ Berlin, 17. Februar 2000, Irene Bazinger.

Man wünscht der spielfreudigen Truppe,
– dass sie ihren nächsten Gegenstand ernster nimmt. Dann wird es auch lustiger.“
Berliner Zeitung, 17. Februar 2000, Henrike Thomsen

Die Geschichte von Bambi,
– dem ewig süßen Reh, als Sündenfall der Postmoderne, als Metapher für die künstliche Welt, die in unser aller Köpfen die reale Welt zu ersetzen beginnt – nichts Geringeres abzuhandeln hat sich die Truppe um Niklaus Helbling und Martin Ganrenbein vorgenommen. BAMBIFIKATION heißt ihre preisgekrönte Theater-Musik-Performance, über das Verhältnis des medien-manipulierten Menschen zur Natur in den Sohiensälen. Ihr Abend schillert in vielen Farben…
Die Welt Berlin, 22. Februar 2000, JM. 

Dass die Plastikwelt
– mit Simulation und Wahnwitz zu tun hat, qualifiziert sie zum Sujet postdramatischer Anstrengungen, zwischen Theater, Performance und multimedialer Installation … Doch BAMBIFIKATION erschöpft sich weder in eitler Selbstbezüglichkeit, noch drangsaliert es die Zuschauer mit der Suggestion, dass in ihren Köpfen aus dem postmodernen Wort- und Bildermüll eigentlich etwas entstehen müsste. Das Szenario ist ein schlichtes Kinderzimmer … und da Kinderspiele Gesetzmässigkeiten folgen, denen mit Logik schwerlich beizukommen ist, sollte man ganz einfach aufhören zu denken. Dann ist BAMBIFIKATION von einer Anarchie, Konzentration und Kompromisslosigkeit wie nach der Kinderzimmerzeit so ziemlich gar nichts mehr im Leben.
Der Tagesspiegel Berlin, 19. Februar 2000; Christine Wahl 

Bambi, „das bin ich“,
– sagt Fabienne Hadorn, die Wandelbare, die Wunderbare. Sie fährt als Reh zur See. Sie gibt das Kitz als Kid mit Cabrio … Der Ritt mit dem Reh ist höchst professionell gemachter, starker Schwachsinn, ist Show und Slapstick. „Gott ist tot, es lebe die Mülltrennung“, meint Bambi. Und man kann nur ergänzen: Das Zürcher Theater hat den Schrott der schönen, neuen Bambi-Welt flott und absolut sehenswert recyclet.
NRZ, 24. November 1999; Christof Wolf

Dem Stück gelingt ein Drahtseilakt
– zwischen Kulturpessimismus und fröhlichem Pop. Witziger und zugleich beißender kann eine Satire auf die Infantilisierung der Gesellschaft kaum sein.
Ruhr Nachrichten Bochum, 22. November 1999,kws.

Die hervorragenden Darsteller
– boten ein zweistündiges Programm, das den Zuschauer zittern ließ. Das Lachen erstickt die Tränen … Am Ende muss Bambi sterben, aber die Frage „Who killed Bambi?“ hallt lange nach.
WAZ Bochum, 23. November 1999,ch.

Warum dieses Stück
– die Antwort des Theaters auf die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts sein soll, bleibt im Dunkeln.
WAZ, 19. November 1999, Mö.

BAMBIFIKATION
– ist der seltene Glücksfall, dass drei begnadete Bühnenakteure auf ein anregend intelligentes und witziges Konzept (Niklaus Helbling, Martin Gantenbein) treffen. Da genügen dann ein Fön und eine bunte Decke, um genau die Bilder ins Bewusstsein zu rufen, die es für einen weisen Indianerhäuptling braucht. Zwei Papierstreifen machen aus Bambi – je nachdem, ob auf Wange oder Lippen geklebt – Pocahontas oder Josephine Mutzenbacher. Am Ende der Vorstellung haben sich mit minimalen bühenentechnischem Aufwand die Bilder und Töne zur stimmigen Archäologie eines Popmythos gefügt, das assoziative Regiekonzept ist aufgegangen. Wo die Kulureliten den Aliens der Popmythen gern ihr „We’ve got to blow the ship“ entgegenrufen, setzen Mass & Fieber ein Bambi nach dem andern in die Welt, und das Publikum lechzt nach mehr.
Badische Zeitung, 2. November 1999; Jürgen Reuß.

BAMBIFIKATION
– ersonnen von Niklaus Helbling und Martin Gantenbein, ist ein Abend, der mit großer Leichtigkeit, hingegen nur scheinbar unambitioniert strukturelle Unterhaltung, Pop-Kitsch und kultur-kritischen Diskurs verbindet. Fassungslos machende Albernheiten können hier mühelos bestehen, weil zwischendurch immer wieder aufrichtige Kinderzimmer-Traurigkeit behauptet wird.
taz hamburg. 7. Oktober 1999; Ralf Poerschke

BAMBI ADE
Jetzt auch am Theater Spektakel umjubelt: BAMBIFIKATION, das Kultstück der Schweizer Gruppe Mass & Fieber. Am Schluss knallt es doch, wie befürchtet. Auch Bambi, das Rehkitz mit den verstellbaren Lauschern, muss sterben. „Who killed Bambi?“, fragen böse die Brüder des niedlichen Tierleins und ziehen drohend ihre Pyjamahosen hoch… Vielleicht stirbt Bambi bloss, weil jede Kindheit einmal ein Ende hat… Die Wüste lebt. Und droht doch einmal Trockenheit, ist da immer noch Fabienne Hadorn. Die junge Schauspielerin, assistiert von den Musikern Markus Schönholzer und Bo Wiget, hält die zwei Stunden bravourös zusammen. Stark ist Hadorn und wunderbar gebrochen…
Tages-Anzeiger, 23.8.1999

FÖRDERPREIS DER INTERNATIONALEN BODENSEEKONFERENZ
Aufregendes Statement jugendlicher Befindlichkeit, die Videokonsum und Kinderzimmererlebniswelt raffiniert umsetzt. Ein intelligenter Theaterabend mit einer herausragenden Schauspielerin, die neben guter musikalischer Gestaltung heutige Mechanismen aufs Korn nimmt. Underdogs, Coolness, switchen, zappen, Code-Info stehen auf dem Prüfstand.
Begründung der Jury, 21.8.1999

STÖCKELSCHUH MIT PFERDEFUSS. „AUAWIRLEBEN“ IN BERN
Und die Schweiz? Dem Festival, das seine Blickrichtung dieses Jahr gegen Norden wandte – oder wenden musste, weil an jungen, unbekannten Autoren interessiert -, war nur eine Produktion aus heimischem Lande gut genug, um als innovativ durchzugehen: BAMBIFIKATION von Niklaus Helbling und Martin Gantenbein…. Der rehkranke Abend, der in Zürich während Wochen als Strassenfeger funktionierte und auch in Bern einen Triumpf feierte, hat gezeigt, dass auch in der Schweiz satirisch-subversives Theater möglich ist.
Neue Zürcher Zeitung, 19.5.1999 

REHÄUGIGES FÜR HOCHSEEFREUNDE
Die zwölf Szenen gleichen einer 12-inch, einer Maxisingle aus anachronistischem Vinyl. Denn gemischt und verwoben wird dauernd, aber der Groove ist tanzbar, in den einzelnen Spuren zumindest nie kryptisch entstellt. Es gibt zwar Tape Recorders, Filme, viel Musik und Vorträge, aber das Live-Handwerk – dies der Anachronismus – wird nie geleugnet. Hadorn zeigt Energie und Technik, als würde sie an allen Theatern dieser Welt gleichzeitig vorsprechen wollen, und die Jungs machen selbst in den reduziertesten Arrangements klar, dass ihre Musik bestechen will. Bambijumping macht Spass, wenn auch nur nach der Arbeit.
die tageszeitung, 18.5.1999

WILLKOMMEN IM BAMBILAND
Bambi ist überall, und auch über dem Toilettenschild des Schlachthauses sitzt ein rehbraunes Kitz und äugt auf sein Publikum, das seine Begeisterung im spontanen Szenenapplaus bezeugt. Am Schluss ist Bambi tot; ist nur noch Asche, die aus der Urne geschüttet wird. Begleitet vom Song «Who killed Bambi?» der Sex Pistols, gesungen von Fabienne Hadorn, Markus Schönholzer (Gitarre Banjo) und Bo Wiget (Cello, Geige)… Zu disparat sind die einzelnen Szenen, die man beim besten Willen nicht auf eine Reihe kriegt, obwohl Bambi eigentlich Klammer genug sein sollte. Nur: Wer ist Bambi?
Der Bund, 12.5.1999

BAMBIS BALSAM FÜR GENERATION X
Vielleicht ist Zürich doch noch nicht in Routine erstarrt, vielleicht müssen nicht alle Träume an der maskenhaften Starre erkalteter Schönheiten zerbrechen, die ihre kindliche Seite dem Zwang zu «fashion and fun» geopfert haben. Niklaus Helbling bringt eine frische Brise in die Stadt, und man freut sich wieder einmal, am Leben zu sein, das Leben dank des Theaters neu entdecken zu können. …Und dann wurde ganz einfach das Theater neu erfunden. Alles ist möglich, alles ist erlaubt. Das Theater als Wunschmaschine! Wir atmen wieder freier in dieser Stadt, der Frühling naht und die Lust, sich neu in neue Menschen zu verlieben.
Die Weltwoche, 11.2.1999

DIE EWIGEN KIDS UND IHR KITZ
Wer hätte gedacht, dass Plastik so lebendig sein kann? …Die weltengebärende Fantasie der Bambi-Bambini kennt ohnehin keine Grenzen. …Das Bambi-Syndrom ist totalitär und erbarmungslos. (…) BAMBIFIKATION – Plastikmenschen schauen dich an ist ein multimedialer Vulkanausbruch: Vaudeville, Varieté und virtuose Performance… Die hintergründige Massarbeit der schauspielernden Musiker Markus Schönholzer (Gitarre, Banjo) und Bo Wiget (Cello, Geige) ist genau abgestimmt auf den Star des Abends: Fabienne Hadorn ist Naturereignis und Kulturschock, Anmut und Sintflut, Präzision und Wundertüte.
Zürichsee-Zeitungen, 2.2.1999 

ICH BAMBI! DU JANE?
Das Theater an der Winkelwiese und die Gruppe «Mass & Fieber» hätten ihren (Kultur-)Lehrpfad der Bambilogie gut und gerne «Wunschkonzert für Bambi» taufen können. Denn das ist er: eine Trash-Hitparade als Low-Tech-Ereignis mit High-Fidelity-Qualität. Mal softe Pyjama-Party, mal Märchenstunde mit hartem Ausschlag in den Rock-Bereich, ein kulturkritischer Kreuzzug und Delirium auf der nach oben offenen Kitsch-Skala…. Couplands Bambi-Syndrom ist ein wirkungsloses Konstrukt aus dem Lifestyle-Labor, der Hadorn/Schönholzer/Wiget-Virus hingegen tatsächlich gefährlich: sein Suchtpotential liegt im Charme dreier Ausnahmetalente.
Neue Zürcher Zeitung, 1.2.1999

BAMBIJUMPING
Mühelos, wie es nur in einem Kinderzimmer möglich ist, wird der Bambi-Mythos zerpflückt, erweitert und neu arrangiert als Pyjama-Party und veritables Bambijumping auf Gemüsekisten und Plastik und einem zerwühlten Sofa (Bühnenbild: Dirk Thiele). Ein hemmungsloses, als Agenten-, Karaoke-, Totfahr-, Indianer-, Doktor- oder Apokalypse-Spiel maskiertes Recycling von Bild, Text und Klang gewordenem Kulturgut, kurz: eine Renaissance Bambis als Pop-Ikone.
züritipp, 29.1.1999

Impressionen