MASS & FIEBER

Tell/Zahhak

Ein Mythentausch Theater

Tell/Zahhak

Premiere

500 Jahre Tellspiele Altdorf – 27. Juli 2012

Koproduktion

DON QUIXOTE

Kurzbeschreibung

TELL/ZAHHAK wurde am Fadjr Festival 2013 in TEHERAN mit dem Preis für die beste internationale Regie ausgezeichnet. 

Wilhelm Tell spricht Farsi, der Schmied Kaveh ruft mit Schweizer Akzent zum Widerstand auf. Zwei Theaterkollektive tauschen Wie jeder in der Schweiz Wilhelm Tell kennt, kennt auch jeder im Iran den Schmied Kaveh aus dem persischen „Buch der Könige“: Er ist ein Held aus dem Volk, der sich gegen die Tyrannei des Herrschers Zahhak auflehnt. Als der Drachenkönig dem Schmied den Sohn nehmen will, stellt sich Kaveh auf den Marktplatz und ruft zur Revolte auf. Das Fanal des Aufstands ist seine Schürze, die er an einen Speer hängt. Gesslers Hut an der Stange und Kavehs Schürze sind zwei Symbole von Unterdrückung und Befreiung, die sich ins kollektive Bewusstsein der Schweizer und Iraner eingeschrieben haben. Sie geben den Ausgangspunkt des gemeinsamen Projekts der Zürcher Theatergruppe Mass & Fieber und der Iranischen Theatergruppe Don Quixote aus Teheran.

Die Einladung zum interkulturellen Blick auf Freiheitsmythen kam von der Tellspiel- und Theatergesellschaft in Altdorf aus Anlass ihres 500-jährigen Jubiläums im Sommer 2012. Mass & Fieber und Don Quixote antworten darauf mit einem Mythentausch: Die Theaterschaffenden aus Teheran untersuchen unseren Wilhelm Tell, die Gruppe aus Zürich befasst sich mit dem Schmied aus dem Iran. Und mit seinem Gegner: Zahhak ist ein Dämon, dem Schlangen aus den Schultern wachsen, die er mit dem Hirn junger Männer füttern muss. Selten fand das Ausbluten der Zukunft eines Landes ein treffenderes Bild.

Nur: Wer ist Wilhelm Tell im Kontext einer iranischen Theaterarbeit? Wo spricht der Kampf des Schmieds gegen einen Dämon auch ganz direkt zu den Schweizern? Und wie treffen sich beide Befreier im „Garten der Helden“, dem dritten, gemeinsam entwickelten Teil von TELL/ZAHHAK? Don Quixote und Mass & Fieber sind seit über zwei Jahren miteinander im Gespräch, ein Austausch über E-Mail, Telefon und gegenseitige Besuche in Teheran und der Schweiz. Im Juli finden die beiden Gruppen zu einer letzten Probenphase in Altdorf zusammen, wo sie einander ihre Mythen-Erarbeitungen vorführen, mit Spielern der Gegengruppe ergänzen und sich gemeinsam den Fragen stellen werden, die diesen „Mythentausch“ von Beginn weg begleitet haben:

Wer sind die Helden, auf die sich unsere Kulturen berufen? Was fangen wir mit ihnen an?

Cast & Crew

TELL

Erzählerin, Hedwig Tell Mina Doroudian, Nicole Steiner
Wilhelm Tell Farbod Farhang, Silvester von Hösslin
Walter Tell Arash Bozorgzadeh
Gessler Ramin Sayardashti, David Berger
Teetrinker Abbas Habibi
Mörder Abbas Habibi, Farbod Farhang, Mareike Sedl
Ballonmann Shahab Anousha

Musik Farshad Fozouni
REGIE Ali Asghar Dashti
TEXT Nasim Ahmadpoor
BÜHNE Ali Asghar Dashti
KOSTÜME Mozhgan Eivazi
VIDEO Hamideh Sadeghieh
DRAMATURGIE Nasim Ahmadpoor

Dichtung in TELL Ali Shams ………..

ZAHHAK

Clowns Dominique Müller, Ramin Sayardashti
Zahhak Silvester von Hösslin
Eblis Mareike Sedl, Nicole Steiner
Dschamschid Dominique Müller
Arnavaz Mareike Sedl
Shahrnaz Nicole Steiner
Feridun David Berger
Kaveh Dominique Müller
Barmayeh, die Kuh Nicole Steiner
Sorusch, der Engel Mareike Sedl
Die Obergroßen Arash Bozorgzadeh, Abbas Habibi, Ramin Sayardashti
Krieger u. Zombies David Berger, Arash Bozorgzadeh, Mina Doroudian, Farbod Farhang, Abbas Habibi, Dominique Müller, Ramin Sayardashti, Mareike Sedl, Nicole Steiner

Musik Silvan Jeger, Martin Gantenbein
REGIE Niklaus Helbling
TEXT Brigitte Helbling
BÜHNE Anja Hertkorn,Marie Holzer
KOSTÜME Anja Hertkorn
VIDEO Elke Auer
DRAMATURGIE Aydin Alinejad

FÜR ALLE 3 TEILE

LICHT: Björn Salzer / TON: Mike Hasler / MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Gantenbein / ARTWORK und BERGPANORAMA: Thomas Rhyner KOMMUNIKATION: Brigitte Helbling, Aydin Alinejad, Saharnaz Parsa / REGIEASSISTENZ: Katharina Wiss, Shahab Anousha / AUSSTATTUNGSASSISTENZ: Marius Kob / SUPPORT ALTDORF: Ruedi Bomatter / PRODUKTIONSLEITUNG: Lena Trummer / TECHNISCHE LEITUNG: Peter Affentranger / GESAMTLEITUNG: Martin Gantenbein, Niklaus Helbling

Spieldaten

21 Aufführungen in Altdorf, Theater Spektakel Zürich
Theater der Künste Zürich, Fadjr Festival Teheran

Gefördert durch

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri, Dätwyler Stiftung, Dialog Nord Süd, Ernst Göhner Stiftung, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Gemeinderat Altdorf, Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung, Georges und Jenny Bloch-Stiftung, Hamasil Stiftung, Kanton Luzern, Kanton Nidwalden, Kanton Obwalden, Kulturförderung Kanton Zug, Kulturkommission Kanton Schwyz, Markant-Stiftung, Otto Gamma-Stiftung, Parrotia-Stiftung, Schweizer Kulturstiftung, Pro Helvetia, Stadt Zürich Kultur, Stanley Thomas Johnson Stiftung

EVENTPARTNER
Swiss Light – Sound Light Multimedia

SPONSOREN
EWA Elektrizitätswerk Altdorf AG, Fretz Kanal-Service AG, Hotel zum Schwarzen Löwen Altdorf, International Zurkhaneh Sports Fed., Lawil Gerüstbau AG, modul.ch EventMarketing, Paul Baldini AG, Schauspielhaus Zürich, Schweizerische Mobiliar Altdorf

MEDIENPARTNER
Neue Urner Zeitung

HERZLICHEN DANK AN
Hasan Aghighi (traditionelle Gesänge), Amir Amiri (Fotos Arash-Video), Jacqueline Amrhein, Altdorf Tourismus, Leo Brücker, Bürglen Tourismus, Moritz Diggelmann (Küche), Far A Day Cage, Faria und Roland Gasser, Tobias Hallhuber, Haus für Kunst Uri, Heinz Keller, Sandra Knecht (Küche), Heidi und Franz J. Leupi, Catja Loepfe, Sandro Lunin, Kaveh Marhamati (Teheran-Video Garten) Peter von Matt, Davoud Rashidi (Masken Tell), Maria Schuler, Schweizerische Botschaft Teheran, Philipp Stengele, Tellspiel- und Theatergesellschaft Altdorf, Dirk Thiele, Trichler Verein Bürglen, Elsbeth und Albert Wiss, Adrian Zurfluh 

Pressestimmen

Beide Tellprojekte haben viel gewagt und viel gewonnen – und sind als westöstlicher Mythenaustausch erst noch klug ineinander verzahnt.
Vor allem zahlt der iranische Tell den blutigen Preis der Freiheit wie sein Vorbild: mit dem Misstrauen der Gattin. Ihre Liebe stirbt an dem Tag, als Tell den Pfeil auf seinen Sohn richtet. Mit einer Ehefrau schlägt sich der arabische König Zahhak (Silvester von Hösslin) nicht herum, wohl aber mit bösen Engeln…
Basler Zeitung, 31.7.12: Universalhelden an den Tellspielen. Stephan Reuter

Und manchmal schauen sich die Helden über die Schulter… ein feines Projekt.
Immer am Rand aber bleibt Hedwig (Mina Doroudian). Nie wird sie die Bühne betreten, wo sich die Männer produzieren. Aber die Frau fügt dann alles, was im Teil-Spiel in Teile zerfällt, zu einem neuen Stück zusammen. Pfeil und Apfel werden in ihrer Hand zu einem Zeichen der Anmassung eines Helden. Am Schluss wird die Hedwig ihren Teil verlassen, die Wege gehen auseinander. «Teil» aus iranischer Sicht ist das Passionsspiel einer Frau.
Der Landbote, 30.712: Verbindende Wege und ein Abgang. Stefan Busz

Skurril, bunt, laut und dämonisch
Beim zweiten Teil dann der Bruch: Der dritte, Teil entführt das Publikum von der Tribüne in den «Garten der Helden». In der begehbaren Installation wird das Thema des gemeinsamen Projekts, der Heidentausch, noch einmal deutlich – und zeigt dessen enorme Reichweite – von Urner Sagen auf Deutsch und Farsi, einer riesigen Bergkulisse von Uri in den Iran bis hin zum gemeinsamen Spiel eines eigens kreierten Helden-Quartetts. Damit wird der «Garten der Helden» zum Begegnungsort :der Kulturen. Nicht nur zwischen den Schauspielenden aus dem Iran und aus Zürich, sondern auch zwischen Publikum und der Darbietung.
Urner Wochenblatt, 29.7.12: Der Mythentausch ist gelungen. Carmen Epp

Vorgeschichte

Im Juli 2009 wurde die Schweizer Theatergruppe MASS & FIEBER vom Vorstand der Tellspiel- und Theatergesellschaft Altdorf beauftragt, für das Projekt „500 Jahre Tellspiele Altdorf 2012“ eine Gemeinschaftsarbeit mit iranischen Theaterschaffenden in Uri 2012 umzusetzen.
Ihr Interesse an der Zusammenarbeit mit iranischen Theaterschaffenden begründete MASS & FIEBER so:

  • Der Iran verfügt über eine lange und außerordentlich reichhaltige narrative und darstellende Kultur, die seit über 100 Jahren auch moderne Theaterformen kennt und praktiziert.
  • Aus der Geschichte des Freiheitskämpfers Wilhelm Tell lassen sich Parallelen sowohl zur jüngeren iranischen Revolutionsgeschichte, als auch zu älteren Mythen des Landes ziehen.

Erste Kontakte zur iranischen Theaterszene wurden im Laufe des Jahres 2009 geknüpft, im Januar 2010 reisten Mitglieder von MASS & FIEBER nach Teheran, wo sich am jährlichen Internationalen Fadjr Logo Don QuixoteTheaterfestival einheimische Theaterschaffende mit Theaterleuten aus aller Welt treffen. Von Seiten MASS & FIEBERs gab es bereits ein besonderes Interesse für die Arbeit einer Gruppe, die sie aus Videoaufnahmen kannten: Die Teheraner Theatergruppe DON QUIXOTE, deren mythisch-historische Ansätze der eigenen Arbeit verwandt schienen und deren Theaterformen und Ästhetik beeindruckte.
Das Fadjr Festival bot die Möglichkeit eines Kennenlernens, erste Gespräche mit Regisseur Ali Asghar Dashti und Dramaturgin Nasim Ahmadpour und ein gegenseitiges Vorstellen von Arbeiten und Visionen verstärkten für beide Seiten den Eindruck, dass hier zwei Theaterkollektive aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen ästhetisch-inhaltlich verwandte Ziele verfolgen.

Das Ergebnis war die Verabredung, das Projekt für Altdorf miteinander zu wagen, und zwar unter dem vorläufigen Arbeitstitel eines „Mythentauschs“.

Mythentausch

Entsprechend dem Wilhelm-Tell-Stoff, der den Aufstand eines Volkes – geführt von einem einzelnen Freiheitskämpfer – gegen ein als Unrecht empfundenes Regime schildert und im Sturz des Tyrannen und der Etablierung eines gerechteren Staatssystems gipfelt, kennt auch die iranische Dichtung eine eigene Variante des Freiheitskämpfers, dessen Geschichte bereits um 1000 n. Chr. im „Buch der Könige“ oder „Schanameh“ des großen iranischen Dichters Ferdousi aufgeschrieben wurde.

In dieser Geschichte führt Kaveh, ein Schmied, einen Volksaufstand gegen den grausamen Herrscher Zahhak an, der mit Hilfe des Teufels an seine 1000-jährige Herrschaft kam und aus dessen Schultern – eine List des Bösen – zwei schwarze Schlangen wachsen. Täglich müssen diese Schlangen mit dem Hirn zweier Jünglinge gefüttert werden. Als aber der Sohn des Kaveh der Schlange geopfert werden soll, dringt der Schmied bis in den Ratsaal des Zahhak vor, um sein Kind zu retten. Dort ist der König gerade dabei, seine Herrschaft durch die Unterschriften seiner Ratsherren legitimieren zu lassen, und bietet Kaveh einen Tausch an: Dessen Unterschrift auf dem Vertrag im Austausch gegen das Leben des Sohnes. Der Schmied weigert sich, zerreißt das Schriftstück, nimmt seinen Sohn und geht auf den Marktplatz, wo er das Volk zum Aufstand bewegt. Dann bindet er seine Schürze an eine Lanze und begibt sich mit dieser Flagge der Revolte, gefolgt von seinen Anhängern, zum Haus des jungen Edlen Fereydun. Fereyduns eigener Vater fiel durch die Hand Zahhaks, er selbst ist durch göttliche Zeichen von Geburt an zum gerechten Regenten bestimmt. Aufgefordert vom Volk, die Herrschaft zu übernehmen, rüstet er zum Kampf, besiegt Zahhak und wird an seiner Stelle als Herrscher eingesetzt. Zahhak jedoch tötet er nicht, sondern bringt ihn auf Rat eines Engels ins Gebirge, wo er ihn in einen Käfig sperrt und mit Eisenstäben an eine Felswand hängt.

Ein „Mythentausch“ zwischen MASS & FIEBER und DON QUIXOTE sieht vor, dass sich beide Gruppen mit dem Freiheitskämpfer-Epos der jeweils anderen Kultur auseinandersetzen und sie in theatralischer Form zur Aufführung bringen. Interessant ist dabei nicht zuletzt, dass sich jede Gruppe so mit einem Stoff befasst, der ihnen fremd ist; zwangsläufig führt dies zu einem Prozess der Annäherung und der gegenseitigen Befragung. Erste Projektschritte haben bereits gezeigt, dass dieser Austausch weit über die mythisch-historischen Stoffe hinausgehen wird, dabei aber immer klar auf ein Ziel gerichtet bleibt: dem Publikum die eigene und vermutlich auch recht eigenwillige Darstellung der Geschichten von Revolution und Identitätsstiftung einer fremden Kultur darzubieten.

Heldenfragen

Die Heldenfragen, die im dritten Teil von TELL/ZAHHAK, im „Garten der Helden“ vorgetragen werden, wurden gemeinsam erarbeitet von Mass & Fieber und Don Quixote. Auf Wunsch einiger Zuschauer drucken wir die Liste hier ab.

1. Was ist ein Held?
2. Brauchen wir Helden?
3. Zählt der Held, oder zählt seine Heldentat?
4. Sind Helden von sich aus Helden, oder werden sie dazu gemacht?
5. Wer sagt uns, wer unsere Helden sind?
6. Wer sagt uns, was eine Heldentat ist?
7. Sind Helden vor allem für junge Menschen wichtig?
8. Haben wir andere Helden, wenn wir älter sind?
9. Sind Helden immer auch Vorbilder?
10. Müssen Helden Opfer bringen?
11. Muss ein Held sein Leben aufs Spiel setzen?
12. Ist nur ein Held, wer für seine Heldentat stirbt?
13. Vergrößert das Leiden des Helden seinen Heldenstatus?
14. Wissen Helden, dass sie Helden sind?
15. Bestimmt die Gemeinschaft oder jeder Einzelne, wer ein Held ist?
16. Für wie viele Menschen muss ein Held ein Held sein, damit er ein Held ist?
17. Kann man einen Held verbieten?
18. Gibt es Zeiten, in denen der fiktive Held mehr zählt als der reale Held?
19. Gibt es Zeiten, in denen lebende Helden mehr zählen als tote Helden?
20. Gibt es ein Rezept für Heldentum?
21. Wenn es das Rezept gibt, wer hat ein Interesse daran?
22. Ist das Rezept für Heldentum das Rezept für dessen Ausbeutung?
23. Lassen sich Helden künstlich herstellen?
24. Kann man mit Propaganda einen Helden erschaffen?
25. Kann man mit Propaganda einen Helden zerstören?
26. Ist das Wesen des Helden seine Heldentat, oder die Geschichten, die über ihn erzählt werden?
27. Ist es wichtig, das Motiv eines Helden für seine Heldentat zu kennen?
28. Muss uns ein Held berühren?
29. Was ist ein Held, der uns nicht mehr berührt?
30. Welche Grenzen muss ein Held überschreiten, damit er kein Held mehr ist?
31. Lässt sich verhindern, dass ein Held falsch verstanden wird?
32. Kann ein falsch verstandener Held trotzdem unser Held sein?
33. Kann ein positiver Held negative Auswirkungen haben?
34. Falls ja, verliert er dann seinen Heldenstatus?
35. Wie viele Helden verträgt eine Kultur gleichzeitig, ohne sich selbst Schaden zuzufügen?
36. Haben Frauen andere Helden als Männer?
37. Warum gibt es mehr Helden als Heldinnen?
38. Was sind „weibliche“, was sind „männliche“ Heldentaten?
39. Ist Heldentum ein männlicher Begriff?
40. Gibt es objektive Bewertungen für Helden?
41. Sind die Helden einer Kultur auf die andere übertragbar?
42. Muss ich eine Kultur verstehen, um ihre Helden zu verstehen?
43. Kann ich eine fremde Kultur überhaupt verstehen?
44. Woher weiß ich denn, dass ich meine eigene verstehe?
45. Zeig mir deine Helden, und ich zeige dir, wer du bist?
46. Wie zudringlich ist es, Menschen nach ihren Helden zu fragen?
47. Gehören Helden zur Intimsphäre des Menschen?
48. Schafft das Internet neue Helden?
49. Gab es je eine Zeit ohne Helden?
50. Gab es je eine Zeit ohne das Bedürfnis nach Helden?
51. Kann man sich (dauerhaft) weigern, ein Held zu sein?
52. Sind Helden noch Helden, wenn sie vergessen sind?
53. Hat jeder Mensch eine Tendenz, Held zu werden?